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Tresortüren

Die Tresortüren werden heutzutage vornehmlich in Institutionen und bei gewerblichen Interessenten eingesetzt. Sie verschließen einen bauartbedingt gesicherten Raum mit einer widerstandsfähigen Stahltür zu einem Tresorraum. Diese ist in der Regel durch tresorübliche Schließmechanismen verriegelt. Bei uns erhältlich sind unterschiedlichste Schutzklassen und Widerstandsgrade. Viele davon sind auch mit zertifiziertem Feuerschutz verfügbar. Die Widerstandsgrade sind übrigens der hauptsächliche Parameter zu der Festlegung des maximalen Versicherungsschutzes bei den einschlägigen Sach- und Wertversicherern.

Kurz und gut, jeder Betrieb mit einem besonderen Aufbewahrungsrisiko und einem Bedarf an viel Kapazität zur Unterbringung, kann mit der Hilfe geeigneter Tresortüren einen beliebig voluminösen Raum zu einem Sicherheitsbereich umfunktionieren. Mittels Fertigelementen und intelligenter Modulbauweise können somit Räume abgetrennt werden und Aufgaben mit Sicherheitsanforderungen erfüllen. Die Tresortüren werden immer mit dazu gehörigen Rahmen geliefert. Sie können die Abmessungen einer normalen Zimmertür haben und Personen ein Durchschreiten erlauben. Das Riegelwerk treibt die Schließriegel in dafür vorgesehene Aussparungen im Rahmen, eine allseitige Verrieglung rundum ist eher die Regel, als die Ausnahme. Zu den Anwendern solcher Tresortüren gehören beispielsweise auch Banken und Geldinstitute, Wechselstuben und Pfandleihhäuser, Juweliere und Edelmetallhändler sowie Schützenvereine und Archive oder Großapotheken. Ein besonderer Anwendungsbereich ist auch die Verwendung solcher Sicherheitstüren an den Panikräumen und in privaten Zufluchtsbunkern.

Solch ein Wertraum kann überall dort geschaffen werden, wo die baulichen Voraussetzungen dieses erlauben. Üblicherweise sind Werträume völlig frei von Fenstern oder sekundären Zugängen. Der Einbau sollte bei der Konzeption von Neubauten oder dem Umbau entsprechender Bestandsobjekte vorgenommen werden. Selbst Räumlichkeiten unter einem Treppenabgang aus Stahlbeton bieten sich hier an. Der Einbau der schweren Tresortür vor Ort sollte durch ein dafür befähigtes Fachunternehmen erfolgen, denn nur ein möglichst perfekter Einbau erlaubt es auch, diese Tresortür ohne besonderen Aufwand manuell zu bewegen. Üblicherweise haben Wertraumtüren das Tresorschloss auf der äußeren Seite angebracht.

Die verschiedensten Schließmechanismen umfassen die herkömmlichen, typischen Tresorschlösser. Dabei unterscheiden die Anwender zwischen schlüsselbetriebenen und schlüsselfreien Optionen. Per Schlüssel betrieben werden Tresorraumtüren in der Regel mit einem Doppelbart Sicherheitsschloss, schlüsselfreie Schließungen operieren meist als mechanisches oder elektronisch angesteuertes Zahlenschloss. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn beispielsweise einer ganzen Gruppe von Mitarbeitern (gewerbliche Anwendungsbereiche) oder mehreren Angehörigen oder Familienmitgliedern (Verwendung als Panikraum) eine Zugangsoption eingeräumt werden soll. Die Versicherung eingelagerter Sachwerte und Güter ist von der Widerstandsklasse, Widerstandsgrad bzw. Sicherheitsstufe der Tresorraumtür abhängig. Mit ansteigendem Einbruchwiderstand erhöhen sich auch die möglichen Versicherungssummen. Angegeben werden diese Widerstandsklassenüblicherweise mit derer ECB-S Produktzertifikat (ECB-S = European Certification Board for Security Systems) Klasse oder der VdS Euro Kategorie (VdS = Verband der Sachversicherer e.V. in Köln). Erhältlich sind solche Sicherheitstüren bereits mit leichten Schutzstufen, sie können aber auch bis in den Bereich vollwertiger Tresore und Safes mit mittleren Widerstandsklassen (bis Klasse 3, in Sonderfällen bis zur Klasse 5) reichen. Den besonderen Auflagen von Behörden wird ebenfalls Rechnung getragen. Die Einbruchsicherheit erreicht oder übertrifft in diesen Fällen die technischen Anforderungen der Vorschrift BSI TL 03410. Die entsprechende Einbruchsicherheit wird natürlich bedarfsgerecht geprüft und zertifiziert.