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Feuerschutztresor

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Tresor Profi feurfester Tresor Modell Serie Berlin Tresor Profi Serie Berlin

Klasse 1 nach VdS 2450 & S60P nach EN 1047-1

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TIPP
Feuerschutztresor Format Paper Star Pro 2 mit Mechanischem Zahlenschloss und Dreiarmgriff Format Serie Paper Star Pro

Klasse 1 nach VdS 2450, EN 1143-1 und S60P nach EN 1047-1

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Hildesheim 3 Datensafe S120DIS Hildesheim von Tresor Profi

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SISTEC feuerfester Tresor Modell Serie SE 14 SISTEC Serie SE

Klasse 2 nach EN 1143-1 und Feuerschutz S 120 DIS nach EN 1047-1

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Moers 6 mit Disketteneinsatz Brandschutzsafe 120 Min Klasse 1 Moers von...

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Chubbsafes Hängeregistraturschrank mit Feuerschutz Modell Serie Ultra Fire File 60 P .Feuerschutz und Sturztest aus 9 Meter Höhe Chubbsafes Serie Ultra Fire File 60 P

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Tresor Profi Feuerfester Tresor Modell Serie Bochum mit ELO Schloss Tresor Profi Serie Bochum

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Tresor Profi Bürotresor Feuerfest Modell Serie Celle 7 Tresor Profi Serie Celle

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1.) Welche Dokumente sollten Sie im Feuerschutztresor aufbewahren?

Für den Tresor mit Feuerschutz gibt es diverse Begrifflichkeiten. So wird er auch als „Dokumententresor“, „Brandschutztresor“ sowie als „Feuerschutztresor“ bezeichnet. Auf jeden Fall gilt, dass Ihre gesamten Wertsachen sicherer und geschützter sind, wenn Ihr Tresor ein Feuerschutztresor ist. In Bezug auf einen solchen Safe denken die meisten Menschen in erster Linie an die sichere Aufbewahrung ihres Schmucks. Jedoch gibt es darüber hinaus noch viele weitere schützenswerte Dinge, für die die Aufbewahrung in einem solchen Safe der richtige Ort ist. Dazu gehören vor allem:

  • Zeugnisse
  • Versicherungsunterlagen
  • Geburtsurkunden
  • Familienbücher
  • Wertvolle, unwiederbringliche Erinnerungsfotos und Briefe
  • Pässe
  • Sparbücher und sonstige Bank-Unterlagen
  • Schlüssel von sensiblen Bereichen,

 

um nur einige Dinge zu nennen, die ebenso zu den „Wertgegenständen“ zählen. Wenn Sie viel Bargeld zu verwalten haben, sollten Sie sich überdies auch noch eine feuerfeste Geldkassette zulegen. Denn nicht nur in Privathaushalten, sondern vor allem ebenso in Firmen wird häufig seitens der Versicherung gefordert, dass der Safe feuerfest zu sein hat. Sollten nämlich Ihre kostbaren Papiere durch einen Brand zerstört werden, dann drohen Ihnen, neben dem Verlust dieser Dokumente, meist auch endlose Behördengänge zur Wiederbeschaffung Ihrer Unterlagen. Um solchen Einbußen vorzubeugen, empfiehlt Ihnen der Tresor-Profi, all Ihre Wertgegenstände in einem Feuerschutztresor aufzubewahren, da dieser Ihre sämtlichen Kostbarkeiten vor Brand, Hitze und durch Feuer entstehende Gase schützt. Bestimmte, professionelle Modelle besitzen außerdem eine erstklassige Dichtung, die vor Löschwasser schützt. Daher empfehlen wir Ihnen, sich für die Anschaffung eines Feuerschutztresors zu entscheiden, um den schon erwähnten Zeitaufwand für die Wiederbeschaffung zu vermeiden. Schon ab 800,00 Euro können Sie einen solchen hochwertigen Safe erstehen, der darüber hinaus auch noch mit einem Einbruchschutz versehen ist. Da die Zahl der Einbrüche ständig zunimmt, ist auch eine solche zusätzliche Sicherheit besonders sinnvoll.

Feuerschutztresor-Wiki

2.) Die nach EN-1047-1 zertifizierte Feuersicherheit

Viele Tresoranbieter behaupten von ihren Safes, sie seien „feuersicher“. Zum Glück brauchen Sie den vollmundigen Versprechungen keinen Glauben zu schenken, denn ihren Wahrheitsgehalt können Sie mittels des im Inneren der Tresortüre angebrachten Zertifikats überprüfen. Lediglich die nach EN-1047-1 geprüften Safes besitzen einen solchen Feuerschutz, der in Fachkreisen „Der Braunschweig-Test“ genannt wird, da er von der amtlichen Materialprüfanstalt für das Bauwesen der TU-Braunschweig durchgeführt wird und DER Maßstab auf dem Gebiet des Feuertests ist. Ähnlich den Testverfahren für die Einbruchsicherheit, basiert auch der Feuertest auf streng festgelegten und Europaweit einheitlichen Kriterien. Grundlagen sind neben der schon erwähnten Norm EN-1047-1, dem Feuertest für Datensicherungsschränke und Disketteneinsätze, ebenso die EN-1047-2 Norm, die für den Feuertest hinsichtlich Datensicherungsräumen und Datensicherungscontainer gilt, beziehungsweise die VDMA-Einheitsblätter 24991-1 und 24991-2. Der Braunschweig-Test wird gegliedert in „S60P“, die Bezeichnung für eine Stunde Feuerschutz und „S120P“, für zwei Stunden Schutz vor Feuer.

3.) Der Braunschweig-Test im Detail

Hier wird der Tresor innerhalb verschiedener Zeitspannen wie folgt getestet:

  • Bei der 1. Phase, die 1 bis 45 Minuten dauert, wird der Safe in einer speziellen Brandkammer auf eine Temperatur von ungefähr 1.093 Grad Celsius erhitzt
  • Danach erfolgt im zweiten Schritt in der 46. Bis 65. Minute die „Abkühlphase“. Hier wird die Befeuerung ausgeschaltet und der Tresor einer kontrollierten Abkühlung unterzogen. Währen der gesamten Zeitspanne werden die Innentemperatur und die Feuchtigkeit überwacht, bis die Temperaturen sinken. Anschließend wird er aus einer Höhe von 9,15 Metern auf ein Kies-oder Schotterbett fallen gelassen.
  • In der 66. bis 110. Minute wird der Tresor erneut der Hitze, nun jedoch unter 1000 Grad Celsius, ausgesetzt und für weitere 45 Minuten in den Test-Ofen gestellt.
  • Ab der 111. Minute erfolgt wiederum eine kontrollierte Abkühlungsphase. In diesem Zeitraum wird die maximale Innentemperatur, die der Safe nun aufweist, gemessen, die erst mehrere Stunden nach dem Abschalten des Brenners erreicht wird.

Da der Datensicherungsschrank in der Realität unter Umständen einer möglichen Hitzeeinwirkung viel länger ausgesetzt sein kann, besteht die Möglichkeit, dass die Testphase bis zu 24 Stunden dauert. Während des ganzen Zeitraums darf die Innentemperatur von 51 Grad Celsius bei Wertbehältnissen (Datenschutzträgern) nach S60DIS oder S120DIS nicht überschritten werden und bei Papierschutztresoren sind es 170 Grad Celsius. Wenn der Tresor den Feuertest bestanden hat, wird ihm eine bestimmte Feuerwiderstandsklasse bescheinigt. Hier unterscheidet der Experte zwischen der Güteklasse S 60 P, dem bestandenen Test über 60 Minuten für Papierdokumente sowie S120 P, 60 DIS, wobei es sich um einen bestandenen Feuertest über 60 Minuten für Datenträger handelt.



4.) Mit einem so geprüften Feuerschutztresor sind Ihre Wertsachen vor Brand und Feuer sicher geschützt

Bei den derartig getesteten Dokumententresoren unterscheidet der Experte zwischen S60P und S120P gemäß EN 1047-1, was bedeutet, dass Ihre Akten und andere wichtigen Papiere und Dokumente ein oder zwei Stunden vor Feuer geschützt sind. Die Prüfschritte auf einen Blick:

  • Die Feuerstoßprüfung: Beflammen, Abkühlen, Beflammen. Andere Feuerschutztests prüfen die Widerstandsfähigkeit lediglich mit einer linearen Temperatur.
  • Der Sturztest
  • Der Löschwassertest

 

5.) Dem durch den Braunschweig-Test geprüften Feuerschutztresor sollten Sie immer den Vorzug geben

Wir, von Tresor-Profi, empfehlen Ihnen, sich ausschließlich für Wertbehältnisse zu entscheiden, die diese Kriterien durchlaufen haben. Es ergibt nämlich keinen Sinn, auf diesem Gebiet- noch dazu unerhebliche- Einsparungen vornehmen zu wollen. Denn nicht nur die mangelnde Feuerisolierung zerstört bei einem minderwertigen Tresor Ihre Wertgegenstände, sondern auch das Löschwasser kann großen, zusätzlichen Schaden anrichten. All diesen Eventualitäten gehen Sie aus dem Weg, wenn Sie sich für einen hochwertigen Dokumententresor entscheiden, der vor solchen Gefahren schützt. Wir, von Tresor-Profi, bieten Ihnen ausschließlich exzellente Feuerschutztresore an, die den Braunschweig-Test durchlaufen haben!

6.) Feuersicherheit für 30, 60 oder 120 Minuten

Für welche Dauer Sie sich hinsichtlich des Brandschutzes entscheiden, hängt natürlich von den zu schützenden Gegenständen und Ihren persönlichen Wünschen ab. Weiterhin ist auch die Beantwortung der Frage, wie lange die Feuerwehr benötigt, um bei Ihnen vor Ort zu sein, wichtig. Außerdem gilt es zu klären, welche Brandlasten in der Nähe der Tresoraufstellung zu erwarten sind. Es kommt nämlich entscheidend darauf an, ob Sie in einem Gebiet mit einer gut erschlossenen Infrastruktur oder eher ein wenig abgelegen wohnen. Die Länge des Zeitraums, den Sie gewählt haben, empfehlen wir Ihnen, im Feuerschutz Ordner zu notieren und aufzubewahren.

Die Innenmaße des Feuerschutzsafes sind dementsprechend konstruiert, wobei die Stärke der Wand bei 60 oder 120 Minuten natürlich dicker ist als bei 30 Minuten. Je nach Ihrer Wahl raten wir Ihnen, sich für einen entsprechenden Stellplatz zu entscheiden. Denn bei einem Brandschutz von beispielsweise 120 Minuten, erhalten Sie vom Tresor-Profi erstellte massive Tresorwandungen, die das gesamte Isoliermaterial unterbringen können. Dies bedeutet, dass der Safe natürlich automatisch größer und schwerer ist. Wenn der Transportweg über Stufen erfolgt, so muss dieser genau untersucht werden, wobei das Hauptaugenmerk auf der Diagonale des Tresors liegt, da sie die längste Kante bei einer Drehung des Safes darstellt. Was Sie hinsichtlich des Transportweges wissen müssen, erfahren Sie in unserem Transportweg-Ratgeber!

7.) Der Keller als geeigneter Aufstellort?

Der Keller ist generell hierfür ohne eine dementsprechende Vorrichtung nicht besonders geeignet, da Sie eventuell mit Feuchtigkeit oder dem Auslaufen der Waschmaschine rechnen müssen und die Wasserschutzdichtung des Tresors auf diese Elemente reagiert. Dies hat zur Folge, dass der Safe im Gefahrenfall die komplette Leistung nicht in vollem Umfang erbringen kann.
Jedoch gibt es eine Lösung: Zur Umgehung solcher Unwägbarkeiten empfehlen wir Ihnen den Bau eines Betonsockels, den wir natürlich übernehmen. Auf einen solchen Podest stellen Sie dann den Tresor, der danach noch dementsprechend verankert werden muss. Bei einer solchen Vorgehensweise schlagen Sie gleich „zwei Fliegen mit einer Klappe“, denn erstens müssen Sie keinen Schaden befürchten, sollte einmal Wasser aus der Waschmaschine austreten und zweitens können Sie nun Ihre eingelagerten Wertgegenstände durch die erhöhte Position auch besser erreichen. Weiterhin profitieren Sie bei einer Aufstellung Ihres Safes im Keller davon, dass ein Abtransport durch Einbrecher wesentlich erschwert wird. Es wird nämlich kaum ein Dieb das professionelle Werkzeug, das für einen aufsteigenden Treppentransport benötigt wird, mit sich führen. Auch ist der Feuerschutztresor, wenn er unter 1000 Kilogramm wiegen sollte, verankert mit der Folge, dass weder ein schneller noch ein lautloser, risikoloser Abtransport möglich ist.

8.) Wir empfehlen Ihnen, auf Qualität zu achten und auf billige Experimente- in Ihrem Sinne- zu verzichten!

Nur hochwertige Feuerschutztresore, die nach den beschriebenen Tests zertifiziert wurden, sichern Ihre Wertgegenstände im Fall eines Brandes. Mit Safes, die nach EN 1047-1 geprüft wurden, erhalten Sie die bestmögliche Qualität. Sie werden in einer eigens dafür eingerichteten Brandkammer auf bis zu 1000 Grad Celsius erhitzt und während dessen wird gemessen, wie stark sich die Temperatur im Innenraum des Tresors verändert. Auch nach dem Ende der direkten Beflammung in der Kammer findet eine Temperaturaufzeichnung in den darauf folgenden vierundzwanzig Stunden statt, was äußerst wichtig ist, da die Wärme auch trotz Beendigung in das Wertschutzbehältnis eindringt. Der Braunschweig-Test ist dabei Europaweit der einzige Test, der die dementsprechenden Produkte unter realistischen Bedingungen prüft. Er wird durch einen Sturz aus einer Höhe von 9,15 Metern ergänzt, bevor der Brandschutztresor danach wieder in die Brandkammer transportiert wird.

Weil auf dem europäischen Tresor-Markt auch andere Feuerschutz-Prüfungen mit einem Feuerschutz von 60 und 120 Minuten durch Importeure angeboten werden, hat die europäische Industrie hinsichtlich solcher Safes gemeinsam mit den Zertifizierungsstellen so genannte „Light Fire Safes“ also übersetzt „leichte Brandschutzschränke“ entwickelt, die die Zertifizierung LFS 30 und LFS 60 tragen. Das erklärte Ziel war es, gute europäische Tresorqualität mit einer preisgünstigeren Variante anbieten zu können. Diese Wertschutzbehältnisse sind vor allem für die Tresor-Kunden interessant, die einen nicht so großen Wert auf Feuerschutz legen. In diesem Zusammenhang ist es für Sie, als unser Kunde, wichtig, zu wissen, dass hier die Temperaturerhöhung im Inneren des Tresors nach Abschluss der Beflammung nicht weiter gemessen wird, im Gegensatz zu den Safes, die dem Braunschweig-Test unterzogen wurden. Der Hinweis, wie lange der Feuerschutz besteht, ist in diesem Fall nicht ausschlaggebend. Weitaus wichtiger sind dagegen die Testbedingungen, unter denen das Behältnis geprüft wurde. Ein auf Feuerschutz getesteter Safe nach LFS kann in keiner Weise einen Schutz für Computermedien und Disketten ermöglichen. Einen echten Schutz bietet hier nur der Test nach DIS EN 1047-1. Als Käufer eines solchen Safes müssen Sie wissen, dass Datenbänder und Disketten schon bei einer Raumtemperatur von 50 Grad Celsius, wie der Fachmann sagt, „ihr Gedächtnis verlieren“.

9.) Feuerschutztresoren für Papier und solchen für magnetische Speichermedien zu beachten!

Beide Tresor-Modelle variieren hinsichtlich der Konstruktion, um den jeweiligen Inhalt optimal vor Feuer zu schützen. Papier brennt, beziehungsweise zerfällt bei etwa 177 Grad Celsius, Speichermedien dagegen werden schon ab einer Temperatur von bereits genannten 50 Grad Celsius beschädigt. Magnetische Speichermedien sind sehr empfindlich und können leicht Schaden nehmen, da sie sehr anfällig gegen schon geringe Temperaturen sowie Luftfeuchtigkeit sind. Die Hersteller solcher Speichermedien empfehlen daher eine Lagerung von maximal 52 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von höchstens 85 Prozent zu beachten. Aus diesem Grund sind Feuerschutztresore für Papier auch nicht zur Aufbewahrung und zum Schutz von magnetischen Speichermedien wegen unterschiedlicher Temperaturen, bei denen Papier beziehungsweise Daten „kaputt“ gehen, geeignet. Feuerschutztresore für magnetische Speichermedien, die auch Datenschutztresore genannt werden, sind so konstruiert, dass die Luftfeuchtigkeit unter den erwähnten 85 Prozent bleibt, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.

10.) Die Bauweise der Brandschutzwertbehältnisse

Bei diesen Tresoren sind sowohl die Tür als auch der Korpus mit einer nicht entflammbaren Feuerschutzisolierung befüllt, die die Temperaturerhöhung im Inneren des Safes mindert. Beeindrucken Feuerschutztresore auch mit ihrer kraftvollen massiven Optik, so ist dennoch von außen her nicht zu erkennen, mit welcher Sicherheitsstufe sie ausgestattet sind. In dem Türfalz eines nach dem Braunschweig-Test geprüften Modells sind spezielle Quelldichtungen eingebaut, die bei einem Feuer aufquellen und so das Behältnis luftdicht abschließen, was das Eindringen des Löschwassers effektiv verhindert.

11.) „Feuerfester Tresor“ versus „Tresor mit Feuerschutz“

Es ist uns, von Tresor-Profi, ein besonderes Anliegen, Ihnen den Unterschied zwischen einem „feuerfesten Tresor“ und einem „Tresor mit Feuerschutz“ einmal nahe zu bringen. Erstgenannter besteht aus nicht brennbarem Stahl, der Temperaturen von bis zu 1500 Grad Celsius standhalten kann. In Deutschland bezieht sich diese Widerstandsfähigkeit nach DIN 4102 lediglich auf das im und am Tresor verbaute Material. Ein „Tresor mit Feuerschutz“ weist jedoch im Unterschied dazu aktive Eigenschaften auf, die die Hitze des Feuers sozusagen aktiv „mindern“. So ist die in der Innenwand eingelassene Feuerschutzisolierung über einen Zeitraum von 60 oder 120 Minuten imstande, die Temperaturen nicht in das Safe-Innere eindringen zu lassen und verhindert gleichzeitig einen über das erlaubte Maß hinaus gehenden Anstieg der Temperatur.

12.) Unsere Meinung:

Wir, von Tresor-Profi, bieten Ihnen ausschließlich hochwertige Tresore renommierter Hersteller. So können wir nicht nur auf eine langjährige Erfahrung unseres Hauses zurückblicken, sondern Sie darüber hinaus auch als zertifizierter Sicherheitsexperte professionell und umfassend beraten. Erlauben Sie uns in diesem Zusammenhang noch eine abschließende Überlegung anzustellen:
Ob Sie sich hinsichtlich Ihres Feuerschutztresors für ein qualitativ brillantes Modell entschieden haben, können Sie immer erst nach einem Brand beurteilen. Daher empfehlen wir Ihnen dringend, sich ausschließlich für Modelle zu entscheiden, die gemäß der Norm EN 1047-1 gefertigt wurden. Da Sie sicherlich bei einem solchen Kauf den Fokus auf den Schutz Ihrer Wertgegenstände legen, stehen Ihre finanziellen Ersparnisse bei einem Produkt mit lediglich minderer Qualität nicht in Relation zu dem hochwertigen Standard, den Ihnen ein Feuerschutztresor nach der Zertifizierung EN 1047-1 bietet, wobei die Gültigkeit dieser Zertifizierung noch dazu halbjährlich überwacht wird.

feuerschutztresor_1200

13.) Zusammengefasst:

Dank seiner speziellen Isolierungseigenschaften ist der heutige Feuerschutztresor ein existenzsicherndes Ausrüstungsstück für viele Anwender aus allen Bereichen der Wirtschaft und Industrie, aber auch für Privatpersonen interessant. Jede Baureihe der in Frage kommenden Feuerschutztresore hat eine besondere Brandprüfung hinter sich und wurde nach einschlägigen Normen in Kategorien unterteilt. Bei diesen Normen handelt es sich um spezielle Prüfnormen von Fachverbänden und Instituten, welche die Brandsicherheit von Feuerschutztresoren zum wesentlichen Gegenstand haben. In der Bundesrepublik Deutschland und der gesamten EU ist das beispielsweise die Europanorm EN 1047-1. Bei schwedischen Produkten wird gelegentlich die NT Fire 017 angewendet und bei amerikanischen Baureihen die UL (Underwriter Laboratories) Norm 72. Alle diese Prüfnormen sind spezifisch für Brandschutzprüfungen geeignet. Als die aussagefähigste und brandrealistischste Norm wird von kompetenten Brandschutzfachleuten die Europanorm EN 1047-1 bezeichnet.


Der Feuerschutztresor ist immer ein Modell in doppelwandiger Bauweise und je nach Hersteller finden in dem Zwischenraum die verschiedensten Dämmstoffe Verwendung. Sinn und Zweck des Konzeptes für Brandsicherheit ist es, den eingelagerten Gütern einen Schutzraum zu erschaffen, in welchem die Innentemperaturen auch während eines Brandes nicht die für die Materialien gefährlichen Bereiche erreichen. Der Feuerschutz gilt typspezifiziert immer für einen Zeitraum und für eine Brandschutzklasse. Bei der Europanorm EN 1047-1 wird beispielweise zwischen einer Brandschutzklasse für Papier (P bis +150° C), einer für Datenträger (D bis +50° C) und einer für Disketten und temperaturempfindliche Datenträger (DIS bis + 30° C) unterschieden. Für den erlaubten Temperaturanstieg im Tresorinneren wird eine Zeitspanne in Minuten angegeben und entsprechend nach der jeweiligen Prüfnorm kategorisiert. Diese Angaben findet der Tresorkäufer auf der Innenseite der Tresortür (Prüfplakette) ergänzend zur Plakette betreffend den Einbruchschutz des Modells angebracht. Gängig sind bei der Brandsicherheit nach der Europanorm EN 1047-1 Bezeichnungen für einen einstündigen Schutz, wie beispielsweise: Sicherheitsstufe S 60 P (Papier), S 60 D (Daten) und auch S 60 DIS (Disketten & Datenträger).


Ergänzend zur Europanorm EN 1047-1 gibt es auch einen leichten Feuerschutz nach der EN 15659, diese bezieht sich auf 30 Minuten und wird LFS 30 P abgekürzt. Unter Papier (P) lassen sich auch alle Werkstoffe und Materialien aus papierähnlichen Stoffen einordnen, dazu gehören z.B. Akten, Urkunden, Patente, Banknoten, Devisen, Wertpapiere und Verträge. Der erlaubte Temperaturanstieg im Brandfall für den Innenraum, ist mit +150° C im für Papierdokumente unbedenklichen Bereich. Bei der Prüfung werden die Feuerschutzsafes in speziellen Brennöfen mit fast 1.100° C heißen Gasbrennern für die Prüfdauer beflammt. Danach wird der aufgeheizte Safe aus 9,15 m Höhe auf ein Steinbett gestürzt, das soll einen Etagenkollaps bei einem Gebäudebrand simulieren. Der abschließende Feuerstoßtest beendet den Prüfumfang. Zu keinem Zeitpunkt durfte der Tresorinhalt den erlaubten Temperaturanstieg übersteigen. Die Tests nach der Europanorm EN 1047-1 (feuersicher) werden auch von dem ECB-S (European Certification Board for Security Systems) und dem VdS (Verband der Sachversicherer e.V.) verwendet oder zitiert. Das Prüfverfahren findet an international anerkannten Instituten statt, in der BRD ist das IBMB (amtliches Brandschutzinstitut) der TH Braunschweig dafür zuständig.


Einem Brandschaden kann der Aufsteller von feuerschutztauglichen Tresoren vorbeugend begegnen und etwaige Brandfolgen limitieren. Diese Brandschutztresore sind mit unterschiedlichen Widerstandsklassen für Einbruchschutz eines Wertschutzschrank kombinierbar. Selbstverständlich verfügen Feuerschutztresore auch über eine Abdichtung gegen Lösch- und Sprinklerwasser, sie sind sogar in der Lage das Eindringen korrosiver oder heißer Brandgase zu verhindern. Unwiederbringliche und wichtige Dokumente und Daten haben in einem zertifizierten Feuerschutzsafe eine Chance das Feuer unbeschadet zu überstehen, selbst wenn der Tresor im Zentrum des Brandherdes steht. Einen Einschlag von Flammenzungen in den Tresor macht eine besondere Feuerfalz übrigens unmöglich.

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